Vergleich, Stand 9. September 2026
KI-Telefonassistent für Arztpraxen:
11 Anbieter im Vergleich
Preise, Anbindung an die Praxissoftware, Serverstandort, Sprachen und Testphase, für jeden Anbieter mit Quelle. Wo ein Anbieter nichts veröffentlicht, steht das auch so da.
Offenlegung: DocTone ist selbst Anbieter und steht in der Tabelle. Die Angaben zu allen anderen stammen von deren Websites oder aus den datierten Vergleichen von Dr.wait und medizinio, nicht aus eigener Bewertung. Korrekturen nehmen wir entgegen.
Die Anbieter nebeneinander
Auf dem Handy lässt sich die Tabelle seitlich schieben.
| Anbieter | Preis | Praxissoftware | Daten und Server | Sprachen | Testphase | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|---|
| DocToneBerlin | ab 69 € im Monat, monatlich kündbar; Kalender und Online-Buchung in jedem Tarif | Ergänzt das PVS, Anbindung wird im Beratungsgespräch geklärt | Deutschland, DSGVO-konform, Vertrag zur Auftragsverarbeitung | Mehrsprachig: Deutsch, Englisch, Arabisch, Vietnamesisch | Erster Monat kostenlos | doctone.de/preise |
| Doctolib (Aaron.ai)Berlin | 119 bis 229 € im Monat je Fachkraft, Jahresabonnement; laut Dr.wait zusätzlich 399 € Einrichtung | Dampsoft, Z1 und weitere | DSGVO-konform, Rechenzentren in Deutschland und Frankreich | Mehrsprachig mit Dialekterkennung | keine Angabe | medizinio, Dr.wait |
| DocMedicoDeutschland | 79,95 bis 219,95 € im Monat, je nach Gesprächsmodus | „Volle PVS-Kompatibilität“ laut Anbieter, auch ohne Anbindung nutzbar | Server in Deutschland (Anbieterseite), Ende-zu-Ende-Verschlüsselung | Deutsch | 4 Wochen kostenlos | docmedico.de, medizinio |
| praxisToniDeutschland | keine Angabe auf der Website | keine Angabe | DSGVO-konform laut Anbieter, Serverstandort nicht genannt | Deutsch | keine Angabe | praxis-toni.de |
| 321 MEDDeutschland | 49 bis 199 € im Monat je nach Praxisgröße | „Kompatibel mit allen gängigen Praxissoftwares“ laut Anbieter | DSGVO-konform, verschlüsselte Kommunikation, Serverstandort nicht genannt | Deutsch | 4 Wochen kostenlos, keine Bindung | medizinio, Dr.wait |
| VITASDeutschland | 49 bis 299 € im Monat plus Gesprächsgebühr, laut Dr.wait 0,28 € je Gespräch im Einstiegstarif | tomedo direkt; samedi, cituro und weitere per Webhook | ISO 27001, C5-geprüft, Deutschland | Deutsch, weitere Sprachen als Zusatz für 99 € im Monat | 30 Tage kostenlos | medizinio, Dr.wait |
| MediVoiceDeutschland | 90 € Grundpreis mit 500 Minuten, danach 0,18 € je Minute | Eigener Kalender, kompatibel mit gängigen PVS laut Anbieter | C5-zertifiziert, Server in Deutschland | Mehrsprachig | keine Angabe | medizinio, Dr.wait |
| PraxisVoiceDeutschland | 99 bis 590 € im Monat, gestaffelt nach Umfang | CGM MEDISTAR, CGM Turbomed und andere | keine Angabe in den Vergleichen | Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch | keine Angabe | medizinio, Dr.wait |
| Dr.waitCalw | 99 € im Monat, Pauschale | GDT-Schnittstelle, Medical Office, T2med | Deutschland, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung | keine Angabe | keine Angabe | Dr.wait (eigener Vergleich) |
| PraxisConciergeLeinfelden-Echterdingen | auf Anfrage | Über 50 Systeme laut Anbieter, darunter medatixx, T2Med, tomedo, Duria | keine Angabe in den Vergleichen | keine Angabe | keine Angabe | Dr.wait |
| ETERNO ConnectDeutschland | ab 9 € je Nutzer im Monat ohne PVS-Anbindung, ab 299,95 € mit Anbindung | Läuft ohne Schnittstelle, Anbindung optional | Deutschland, ISO 27001 | Deutsch | keine Angabe | medizinio, Dr.wait |
Alle Preise ohne Gewähr, Stand 9. September 2026. „Keine Angabe“ heißt: Der Anbieter veröffentlicht den Wert nicht, oder er stand in keiner der genannten Quellen. Einrichtungsgebühren und Gesprächsgebühren sind nur genannt, wo eine Quelle sie beziffert.
Sechs Fragen vor der Entscheidung
Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt
Was passiert, wenn die Minuten aufgebraucht sind?
Manche Anbieter rechnen dann je Gespräch oder je Minute weiter ab, andere lassen Anrufe wieder auf das Praxistelefon laufen. Fragen Sie nach dem Preis für das Gespräch, das über dem Kontingent liegt. Bei DocTone landen Anrufe dann wieder auf dem Praxistelefon, ohne Zusatzkosten.
Wo liegen die Daten, und wer verarbeitet die Sprache?
Serverstandort Deutschland ist heute Standard, entscheidend ist der zweite Schritt: Wer wandelt die Sprache in Text um? Lassen Sie sich den Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die Liste der Unterauftragnehmer zeigen, bevor Sie unterschreiben.
Stellt sich der Assistent als KI vor?
Seit August 2026 ist das Pflicht nach Artikel 50 der KI-Verordnung. Rufen Sie die Testnummer an und hören Sie, ob es im ersten Satz geschieht. Wenn nicht, ist das ein Warnzeichen für den Umgang mit Regeln insgesamt.
Was macht der Assistent bei „Schmerzen“ oder „Notfall“?
Er darf nichts einschätzen, er muss durchstellen. Fragen Sie, welche Stichworte hinterlegt sind und ob die Praxis sie ändern kann. Ein Anbieter, der hier von „Triage“ spricht, verspricht etwas, das Medizin ist und nicht Software.
Jahresvertrag oder monatlich kündbar?
Ein Jahresvertrag ist bei einem Produkt, das die Praxis erst kennenlernen muss, ein Risiko. Achten Sie außerdem auf Einrichtungsgebühren und Preise je Behandler, sie verändern die Monatsrechnung erheblich.
Brauchen Sie einen eigenen Kalender oder nur das Telefon?
Einige Anbieter liefern nur den Assistenten, der in Ihr bestehendes System schreibt. Andere bringen Kalender und Online-Buchung mit. Das zweite ist für Praxen ohne Online-Terminbuchung der kürzere Weg, für Praxen mit fest verankertem System der längere.
Häufige Fragen zum Vergleich
Was kostet ein KI-Telefonassistent für die Arztpraxis?
Die veröffentlichten Preise liegen im September 2026 zwischen 49 und 590 Euro im Monat. Der Unterschied erklärt sich durch Minutenkontingente, Preise je Behandler, Einrichtungsgebühren und Gesprächsgebühren über dem Kontingent. Zwei Anbieter nennen gar keinen Preis.
Welcher Anbieter ist der beste?
Das hängt von drei Fragen ab: Wie viele Anrufe kommen an einem Vormittag, welches Praxissystem ist im Einsatz, und soll der Assistent nur im Überlauf oder komplett übernehmen. Dieser Vergleich liefert die Fakten dazu, die Entscheidung bleibt bei der Praxis. Wir sind selbst Anbieter und schreiben das offen dazu.
Ist ein KI-Telefonassistent DSGVO-konform?
Er kann es sein, wenn drei Dinge stimmen: ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO, eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Artikel 35 für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten und Transparenz darüber, welche Unterauftragnehmer die Sprache verarbeiten. „DSGVO-konform“ auf einer Website ist eine Behauptung, der Vertrag ist der Beleg.
Wie aktuell sind die Angaben?
Stand 9. September 2026. Die Werte stammen von den Anbieterseiten und aus den datierten Vergleichen von Dr.wait (August 2026) und medizinio (2026). Anbieter, die eine Angabe korrigieren möchten, erreichen uns unter info@doctone.de, wir tragen es nach.
Hören Sie, wie DocTone am Telefon klingt
Fünfzehn Minuten, kostenlos, an Ihren eigenen Beispielen. Danach entscheiden Sie in Ruhe.